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01.03.2022 12:00
von Florian Abt

Mit präziser Technik zu mehr Effizienz auf dem Acker

Die Swiss Future Farm (SFF) in Tänikon ist bekannt für Smart-Farming- Technologien in der Landwirtschaft. 2021 standen Feldversuche zur Maisaussaat mit dem autonomen Roboter Fendt Xaver sowie zur präzisen Zuckerrübenaussaat und zur mechanischen Unkrautbekämpfung im Zentrum.

Roman Gambirasio von der GVS Agrar AG und Mitglied des Operating Teams der SFF setzte sich mit der Frage auseinander, wie sich das Wachstum der Rapspflanzen bei einer Phosphat-Tiefendüngung auf 20 cm Tiefe sowie bei einer Tiefenlockerung verhält. Der Versuch zeigte, dass die Ausbildung der Wurzel hauptsächlich von der Art der Bodenbearbeitung und weniger von der Art der Düngung abhängt. Der bisherige Forschungsstand, nach welchem der Raps in der Wurzelentwicklung von einem tiefgründig vorgelockerten Boden profitiert, wurde damit bestätigt.

Alternativen zum Einsatz von Herbiziden
Im biologischen Landbau ist die mechanische Unkrautbekämpfung oft die einzige Möglichkeit, unerwünschte Gräser und Kräuter vom Feld fernzuhalten. Resistenzen, fehlende Wirkstoffe sowie die gesellschaftliche Forderung, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren, machen die mechanische Unkrautbekämpfung auch in der übrigen Landwirtschaft immer bedeutender. Das Team der SFF hat 2020 mit Versuchen zur mechanischen Unkrautbekämpfung beim Silomais begonnen und die Versuche 2021 weitergeführt. In einer umfassenden Deckungsbeitragsrechnung konnte gezeigt werden, dass das Striegelverfahren trotz der sehr nassen Bedingungen auch 2021 wirtschaftlich konkurrenzfähig zum Herbizidverfahren war.


Autonome Roboter für die Maisaussaat und weitere Schritte im Datenmanagement
Kann im Maisanbau ein Säroboter mit herkömmlichen Sämaschinen mithalten? Diese Frage stellte sich Nils Zehner von der Swiss Future Farm, als er sich Gedanken zum Robotik-Aussaat-Versuch beim Mais machte. Der Körnermais wurde mit dem 180 kg leichten Fendt Xaver mit unterschiedlicher Ballastierung in verschiedenen Tiefen ausgesät. Bei einer Standard-Ablagetiefe von 5 cm und der geringsten Ballastierung konnte der höchste Erlös erzielt werden. Zudem zeigte sich, dass die Erträge in den Streifen, die mit dem Roboter gesät wurden, ertragsmässig im betriebsüblichen Bereich lagen. Im Bereich des betrieblichen Datenmanagements konnten 2021 durch die Umstellung auf eine Cloud-Lösung wesentliche organisatorische Vereinfachungen herbeigeführt werden.

Höhere Zuckererträge dank tieferer Ablage
Obwohl der Anbau von Zuckerrüben rückläufig ist, spielen sie auf über 500 Thurgauer Bauernhöfen eine wichtige Rolle. Die SFF nimmt diese Tatsache auf und generiert aus dem eigenen Versuchswesen wichtige Erkenntnisse für die Praxis. Bei der Zuckerrübe wurde der Effekt der Ablagetiefe des Saatkornes auf den Ertrag während drei Jahren in Aussaatversuchen mit der Precision-Planting-Einzelkorn-Sämaschine untersucht. Die höchsten Zuckererträge wurden im Durchschnitt der Versuchsjahre mit einer Ablagetiefe von 3.8 cm erzielt, während die praxisübliche Ablagetiefe von 2.5 cm geringere Erträge lieferte.

Gemeinsame Wissensgenerierung im Bereich der Stickstoffeffizienz mit der Praxis
Im Beratungsprojekt «Smart-N» innerhalb der neu ins Leben gerufenen Versuchsstation Smarte Technologien werden die Erkenntnisse aus den dreijährigen Versuchen zur teilflächenspezifischen Düngung mit Sensortechnologie von Agroscope und der ETH Zürich auf der Swiss Future Farm genutzt, um neue Massnahmen in Zusammenarbeit mit Praxisbetrieben umzusetzen und weiterzuentwickeln. Das Ziel ist eine Erhöhung der Stickstoffnutzungseffizienz durch die Weizenpflanzen und eine Reduktion der Stickstoffüberschüsse.

Trotz Corona-Pandemie konnten 2021 gegen 1'000 Personen auf der SFF begrüsst werden. Neben diversen Fachgruppen wurden auch zahlreiche Führungen und Schulungen im Bereich Smart Farming für Lernende und Studierende von Landwirtschafts- und Hochschulen durchgeführt. Im Rahmen des zum zweiten Mal in Tänikon stattfindenden Innovationsforums Ernährungswirtschaft wurde zudem die Vernetzung von KMU, Forschung sowie Landwirtinnen und Landwirten vorangetrieben.

Medienkontakt:
Nils Zehner, Agronomy and Farm Solutions Manager, AGCO International GmbH, nils.zehner@agcocorp.com, 079 538 79 81

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